Zechlinerhütte

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König Friedrich Wilhelm I. ließ 1736 "im Zechlinschen" eine Glashütte, die so genannte "Weiße Hütte", errichten. Bis 1890 wurden dort u.a. wertvoll geschliffene Gläser hergestellt (Kristallglas, Kronleuchter, Konfektaufsätze, Tischservice, Pokale, Fensterglas, Flaschenglas). Diese sind heute teilweise im Märkischen Museum in Berlin zu sehen.

 

Eine Wegener-Gedenkstätte würdigt das Schaffen der Grönlandforscher Alfred und Kurt Wegener, welche in Zechlinerhütte lebten. Alfred Wegner stellte 1906 eine Weltrekord von 52 Stunden im Freiballon fliegen auf. 1930 bei seiner größten Grönlandexpedition kam er ums Leben.

 

Heute ist Zechlinerhütte, wie auch Flecken Zechlin und Dorf Zechlin, ein beliebter Urlaubsort umgeben von Seen und Wäldern. Es gibt hier idyllische Badestellen und Campingplätze. Mit dem Boot kann man Ausflüge nach Rheinsberg oder nach Fürstenberg und Himmelpfort unternehmen. Eine Wanderung auf dem Naturerlebnispfad rund um den Schlaborn- und Bikowsee ist ca. 4,5 km lang.

 

Ein alljährlicher Höhepunkt ist das Strandfest, das viele Besucher anlockt.