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Tierseuchenallgemeinverfügung: Anordnung der Aufstallung von Geflügel im Gebiet Basdorf

Rheinsberg

Seit Mitte Oktober 2021 wird ein verstärktes Auftreten von hochpathogener Aviärer Influenza des Subtyps H5N1 bei Wildvögeln in Deutschland festgestellt.

Die lokale Ausbreitung an der Nord- und Ostseeküstenregion bestimmt die Dynamik des Ausbruchsgeschehens. Meldungen über infizierte Wildvögel in etlichen Bundesländern Deutschlands und u.a. in Brandenburg weisen jedoch darauf hin, dass sich das Virus überregional ausbreitet und es jederzeit zu weiteren Fällen in der Wildvogelpopulation kommen kann, die das Risiko der Einschleppung in Hausgeflügelbestände erhöhen. Freilandhaltungen sind besonders gefährdet. Ausbrüche der Geflügelpest in Hausgeflügelbeständen wurden bereits in mehreren Bundesländern festgestellt.

Zum Schutz vor der Einschleppung des Erregers in Hausgeflügelbestände auf dem Gebiet des Landkreises Ostprignitz-Ruppin ordne ich gemäß Art. 70 Abs. 1 b) und Abs. 2 der VO (EU) 2016/429 risikoorientiert

  • in den Gemarkungen Dessow und Lögow der Gemeinde Wusterhausen/Dosse,
  • in den Gemarkungen Heiligengrabe, Königsberg, Jabel, Blesendorf, Herzsprung und Zaatzke der Gemeinde Heiligengrabe,
  • in den Gemarkungen, Christdorf, Fretzdorf, Rossow, Gadow, Dranse, Zempow, Sewekow, Berlinchen, Wittstock, Wulfersdorf, Niemerlang der Stadt Wittstock/Dosse,
  • in der Gemarkung Gühlen-Glienicke der Stadt Neuruppin,
  • in den Gemarkungen Teetz, Ganz und Kyritz der Stadt Kyritz,
  • in der Gemarkung Basdorf der Stadt Rheinsberg,
  • in den Gemarkungen Lohm, Roddahn und Dreetz des Amtes Neustadt (Dosse),
  • in den Gemarkungen Lindow und Klosterheide des Amtes Lindow (Mark)
  • in der Gemarkung Rägelin des Amtes Temnitz und
  • in den Gemarkungen Linum, Deutschhof, Königshorst der Gemeinde Fehrbellin

hiermit Folgendes an:

1. Die Aufstallung des gesamten in den o.g. Gemarkungen gehaltenen Geflügels (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) in geschlossenen Ställen oder unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss (Schutzvorrichtung), ist durch jeden Tierhalter abzusichern. In jedem Fall ist sicherzustellen, dass ein möglicher Kontakt zu Wildvögeln unterbunden wird.

2. Die Desinfektionseinrichtungen an den Stallzugängen sind in Gebrauch zu nehmen.

3. Bestandserkrankungen oder erhöhte Tierverluste sind dem Amt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft des Landkreises Ostprignitz-Ruppin unverzüglich anzuzeigen.

4. Die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist nur in geschlossenen Räumen möglich.

5. Geflügel, welches im Reisegewerbe außerhalb einer gewerblichen Niederlassung verkauft werden soll, darf nur abgegeben werden, soweit das Geflügel längstens vier
Tage vor der Abgabe

a. klinisch tierärztlich oder,

b. im Fall von Enten und Gänsen, virologisch nach näherer Anweisung der zuständigen Behörde mit negativem Ergebnis auf hochpathogenes oder niedrigpathogenes aviäres Influenzavirus untersucht worden ist.

Derjenige, der das Geflügel abgibt, hat eine tierärztliche Bescheinigung über das Ergebnis der Untersuchung mitzuführen.

6. Hiermit ordne ich die sofortige Vollziehung der Anordnung zu 1) bis 5) an. Das bedeutet, dass Sie dieser Verfügung unabhängig von einem etwaigen eingelegten Widerspruch innerhalb der gesetzten Frist und in vollem Umfang nachkommen müssen. Ausnahmen können nur schriftlich beim Amtstierarzt beantragt werden.

Inkrafttreten:

Die Verfügung tritt am 08.01.2022 in Kraft.

Hinweis:

Verstöße gegen meine Tierseuchenallgemeinverfügung können mit einem Bußgeld belegt werden. Sollten Tierhalter ihren Geflügelbestand noch nicht dem Amtstierarzt gemeldet haben, hat dies unverzüglich unter der Telefonnummer 03391/ 688-3954, per Fax 03391/ 688-3904 oder per E-Mail an veterinaeramt@opr zu erfolgen.

 

Bild zur Meldung: Landkreis OPR

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