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Schädlingsbekämpfung in Rheinsberg

Rheinsberg

Schädlingsbekämpfung gegen Schadnager (Ratten) an ausgewählten Standorten in der Stadt Rheinsberg.
Ratten gehören zu den Gesundheitsschädlingen, durch die direkt oder auch indirekt diverse Krankheiten auf den Menschen übertragen werden können. Zu den über 70 auf den Menschen übertragbaren Krankheiten (sog. Zoonosen) zählen u.a. Salmonellen, Leptospiren, das Streptobacillus moniliformis und Hantaviren.

Auf Anordnung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin werden im Rahmen der Verfügung die Bekämpfungsmaßnahmen im Bereich des Damaschkeweges, der Rhinstraße, der Rhinbrücke und des Multifunktionsplatzes stattfinden.

Zur Bekämpfung der Ratten werden voraussichtlich ab dem 10. Februar dieses Jahres Giftköder ausgelegt. Sollten bei den Kontrollen weitere exponierte Bereiche entdeckt werden, ist es zwingend notwendig den Bekämpfungsradius zu erweitern, um einen größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Hinweisschilder werden die Bereiche kennzeichnen.

Bei dem eingesetzten Gift handelt es sich um Brodifacoum als kompakter Festköder.
Die künstlich erzeugte chemische Verbindung Brodifacoum gehört zur Gruppe der 4-Hydroxycumarinen und ist extrem giftig und in Wasser nicht auflösbar. Vom Aussehen her handelt es sich bei diesem Rattengift um einen kleinen Festkörper mit unterschiedlichen Farben, meist bläulich oder pinkfarben. Kinder könnten das Produkt für ein Bonbon halten! Brodifacoum ist nicht nur für Säugetiere extrem giftig. Auch für Fische und Vögel ist das Gift äußerst gefährlich. Aufgenommen wird das Toxin über die Atemwege, Haut und oral. Die wesentliche Wirkung von Brodifacoum besteht darin, dass die für die Bildung von Prothrombin (Gerinnungsfaktor) beteiligten Enzyme gehemmt werden. Dadurch wird die natürliche Blutgerinnung aufgehoben und Blutgefäße geschädigt. Als Folge daraus kommt es über innere Organe, Schleimhäute und Körperhöhlen zu einem Blutaustritt und das Vergiftungsopfer verblutet. Zusätzlich leidet der vergiftete Organismus unter einem starken Flüssigkeitsverlust. Nachweisliche Anzeichen für eine Vergiftung sind Haut- und Schleimhautblutungen und Blut in Stuhl bzw. Urin. Wird Brodifacoum von Ratten aufgenommen, verenden diese innerhalb von fünf Tagen.
Bei Katzen besteht zudem die Gefahr, dass sie sich als Räuber über bereits vergiftete Tiere einer sogenannten Sekundärvergiftung aussetzen.
Wenn Menschen mit Brodifacoum in Berührung kommen, ist eine tägliche Aufnahme von maximal 0,0000005 mg des Giftes erlaubt.

Gegenmittel bei einer Vergiftung:
Kommt es zu einer Vergiftung mit Brodifacoum, wird als Gegenmittel Vitamin K1 oral bzw. intramuskulär verabreicht. Wird das Gift über den Mund (oral) aufgenommen, ist das Herbeiführen von Erbrechen die erste Gegenmaßnahme. Dadurch wird verhindert, dass das Gift in den Verdauungstrakt gelangt. Ein Arzt ist in jedem Fall aufzusuchen!


Für Rückfragen in Sachen Gesundheit und Hygiene steht Ihnen Herr Wiesner vom Sachgebiet Hygiene und Umweltmedizin des Landkreises Ostprignitz-Ruppin unter der Telefonnummer (03391) 688 5315 oder bei Fragen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung Herr Geist von der Stadt Rheinsberg, allgemeine Gefahrenabwehr unter der Telefonnummer (033931) 55 604 zur Verfügung.


 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Schädlingsbekämpfung in Rheinsberg

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