Risssanierung in Zühlen und Braunsberg durchgeführt
Meldung aus RheinsbergDie Stadt Rheinsberg hat Anfang Juni Risssanierungen an Asphaltstraßen in den Ortsteilen Zühlen und Braunsberg durchführen lassen. Die Arbeiten dienten dem Erhalt der Straßen und dem Schutz vor größeren Schäden.
Risse in Asphaltflächen entstehen unter anderem durch Witterungseinflüsse und Temperaturschwankungen. Dringt Wasser in die Fahrbahn ein, können insbesondere in den Wintermonaten durch Frost erhebliche Schäden entstehen. Eine frühzeitige Sanierung hilft dabei, die Straßen langfristig in einem guten Zustand zu erhalten und aufwendigere Reparaturen zu vermeiden.
In der Vergangenheit wurden kleinere Risssanierungen teilweise durch den städtischen Bauhof ausgeführt. Aufgrund der Vielzahl und des Umfangs der vorhandenen Schäden wurde für die aktuellen Arbeiten das Unternehmen MOT Oberflächentechnik aus Röbel/Müritz beauftragt.
Die Sanierung erfolgte im sogenannten HPS Verfahren. Dabei werden die Risse zunächst mit heißer Pressluft von Schmutz und Feuchtigkeit befreit. Gleichzeitig werden die Rissflanken thermisch vorbehandelt. Anschließend werden die Schadstellen mit einer polymermodifizierten Bitumenvergussmasse verschlossen und die Oberfläche mit Edelsplitt abgedeckt. So wird verhindert, dass Wasser in den Straßenkörper eindringt und dort weitere Schäden verursacht.
In Braunsberg wurden in der Dorfstraße insgesamt 710 Meter Risse saniert. In Zühlen betraf die Maßnahme die Straße Steege auf einer Länge von 625 Metern. Die Arbeiten wurden im Zeitraum vom 1. bis 12. Juni 2026 ausgeführt. Die Gesamtkosten für beide Maßnahmen belaufen sich auf rund 9.000 Euro.
Mit der Maßnahme setzt die Stadt Rheinsberg auf den vorbeugenden Erhalt ihrer Straßen. Durch die rechtzeitige Sanierung können Frostschäden reduziert und die Nutzungsdauer der Fahrbahnen verlängert werden.