Landratsamt erlässt einseitige Verfügung gegen die Stadt Rheinsberg

Meldung aus Rheinsberg
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Bild zur Meldung: Müll auf städtischem Grundstück

Im November 2025 ist eine Halle im Damaschkeweg in Rheinsberg abgebrannt. Dort wurden unter anderem Boote über den Winter gelagert. In der Zwischenzeit wurde ein Großteil der Halle bzw. der Überreste beräumt. Dennoch wurden Teile des Abfalls auf das benachbarte Grundstück der Stadt Rheinsberg unrechtmäßig gelagert. Darunter auch Teile von ausgebrannten Booten.

 

Der Landkreis OPR verlangt die Beseitigung des Abfalls. Unverständlich ist allerdings, dass sich das Landratsamt an die Stadt Rheinsberg wendet, obwohl der Verursacher bekannt ist.

 

Die Stadt Rheinsberg soll die Entsorgung  veranlassen. Es werden Kosten von über 40.000 Euro prognostiziert. Dass sich das Landratsamt weigert mit dem Verursacher in die Auseinandersetzung zu gehen und argumentiert, dass die Stadt Rheinsberg finanziell leistungsfähiger wäre, ist ein Weg des einfachen Widerstandes und geht zu Lasten des Steuerzahlers.

 

Der Bürgermeister der Stadt Rheinsberg hat sich in den letzten Monaten mehrfach an den Landrat Ralf Reinhardt (SPD) gewandt und um einen Gesprächstermin gebeten.  Eine Antwort bzw. Gesprächstermin wurde bedauerlicherweise verweigert.