Wikinger der Wissenschaft

Alfred Wegener (1880–1930) war ein Forscher, der die Geheimnisse der Natur nicht nur entschlüsseln und verstehen, sondern ihnen mit eigenen Messungen
und Beobachtungen auf die Schliche kommen wollte.

Nach dem Studium in Berlin arbeitete er zunächst beim Meteorologischen Observatorium in Lindenberg bei Beeskow. Dort stellte er 1906 mit über 52 Stunden Ballonfahrt einen Weltrekord auf. Nach dem I. Weltkrieg wurde er Professor für Meteorologie und Geophysik in Hamburg und in Graz. Alfred Wegener unternahm vier Reisen ins Polargebiet; bei seiner großen Grönland-Expedition kam er 1930 ums Leben.

In Zechlinerhütte hat die Familie in seiner Kindheit viele Sommer und Ferienzeiten verbracht. Das Museum stellt mit authentischen Zeugnissen Wegeners Leben vor und entwickelt Fragen (vor allem zum Klimawandel), die sich aus seiner Arbeit für uns heute ergeben.